KAMEL SAFARIS

Da Tauchen ohne Zweifel die Hauptattraktion in Dahab ist, sind auch Kamel Safaris sehr beliebt. Bieten sie doch unseren Gästen die Möglichkeit ein wenig "1000 und 1 Nacht" Atmosphäre mit Tauchgängen an entlegeneren Orten zu kombinieren. Während der Sommermonate können Ausflüge in die Wüste oder die nahegelegenen Berge auf Grund der Temperaturen recht beschwerlich werden. Safaritouren entlang der Küste sind daher empfehlenswerter. Club Red organisiert Kamel - Tauch Safaris nach Gabr El Bint, Ras Abu Galum, Ras Mammla and Bir Largda. Das bedeutet natürlich nicht, das dass Kamel mit Ihnen tauchen geht, sondern nur dass der Transport zu den für Fahrzeuge unzugänglichen Tauchrevieren per Kamel geschieht.

Praktisch die gesamte Ausrüstung wird auf die Rücken dieser zähen Tiere verladen, Pressluftflaschen, Bleigürtel, die persönliche Ausrüstung und bei mehrtägigen Safaris sogar ein transportabler Kompressor.

Der große Reiz dieser Safaris besteht natürlich darin an noch sehr unberührten Stellen zu tauchen. Das Fischvorkommen ist dort natürlich größer als an den stärker frequentierten Tauchplätzen rings um Dahab. Oft werden bei diesen Safaris große Rochen, Haie, Napoleonfische und Muränen beobachtet.

zur Preisliste.


BOOT SAFARIS

Die SS Thistlegorm ist eines der weltweit besten Orte zum Wracktauchen. Das britische Versorgungsschiff wurde am 6. Oktober 1941 durch einen deutschen Bomber versenkt. Das Wrack liegt in 30 Metern Tiefe in einer leicht aufwärts gerichteten Position und ragt ca. 18 Meter aus dem Meeresboden. Trotz der vielen Jahre ist die Fracht an Bord noch weitestgehend in gutem Zustand. Dem Besucher bietet sich eine unerschöpfliche Vielzahl an Entdeckungen und Überraschungen. Zur historische Fracht gehören eine Reihe von alten britischen Motorrädern, Bedford LKWs, Maschinengewehrkugeln und sogar eine Lokomotive. Club Red organisiert Safaris zur Thistlegorm seit 1997. Diese Tauchabenteuer ist allerdings nur erfahrenen Tauchern vorbehalten. Am Vortag erhalten sie eine ausführliche Unterweisung durch unseren professionellen Safari Divemaster.

Ablauf:

Abfahrt vom Club Red um 23:00 Uhr. Einstündiger Transfer per Minibus nach Sharm El Sheikh. Dort angekommen geht es dann an Bord des Safaribootes, ausgestattet mit Duschen, Toiletten und komfortablen Betten.
Um 04:00 Uhr verläßt dass Boot dann den Hafen von Sharm El Sheikh.

Frühstück um 08.30 Uhr.
Der erste Tauchgang findet um 09:15 Uhr statt. Sie erforschen das Äußere des Wracks und seine Aufbauten bis in 30 Meter Tiefe.
Oberflächenpause mit Getränken.
Der zweite Tauchgang führt ins innere des Wracks. Hier stoßen sie auf Motorräder, Autos und andere historische Gegenstände (max. Tiefe 20m).
Mittagessen auf dem Weg zum Ras Mohamed National Park.
Der dritte Tauchgang führt von
Anemone City zum Shark Riff und Yolanda Rief. Einer der schönsten Tauchgänge im berühmten Ras Mohamed National Park.
Danach gibt es einen fantastischen Sonnenuntergang während der einstündigen Fahrt zurück nach Sharm El Sheikh.

Im Preis inbegriffen sind Frühstück, Mittagessen und alkoholfreie Getränke, komplette Tauchausrüstung, Transfer vom/zum Club Red, drei geführte Tauchgänge und die Eintrittsgebühr für den Nationalpark. Lediglich die Sonnecreme sollten Sie selbst mitbringen!!!

zur Preisliste.

JEEP SAFARIS

Der Coloured Canyon

Der "Coloured Canyon" ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Sinai. Wie der Name bereits suggeriert sind die unterschiedlichen Gesteinsfärbungen wirklich spektakulär und äußerst beliebt bei Photographen. Der Canyon ist eine vom Wasser ausgespülte, schmale, sich stark windende Schlucht. Sie eignet sich für längere Spaziergänge ebenso gut wie für ausgedehnte Wanderungen.

Die Abfahrt findet früh am Morgen statt. Nach ungefähr 2 Stunden endet die Asphaltstrasse und eine Schotterpiste führt weiter bis zum "Coloured Canyon". Daher geschieht die Anreise in Allradfahrzeugen.

Nach der Ankunft verlassen sie das Fahrzeug und unternehmen eine längere, interessante Wanderung durch den Canyon. Zwischen den bizarren Felsformationen sind bei näherer Betrachtung Fossilien zu erkennen.

Die versteinerten Abdrücke und die bizarren Auswaschungen lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Canyon einmal unterhalb des Meeresspiegels gelegen hat. Jeder Schritt enthüllt neue Details und verwöhnt das Auge des Betrachters mit eindrucksvollen geologischen Formationen, welche wundervolle Schattierungen in schwarzen, gelben, ocker und grünen Farbtönen hervorbringen. Hin- und wieder gehen sie durch enge Passagen oder klettern durch Löcher im Felsen, was zweifelsohne ein bedeutender Teil des fantastischen Erlebnisses ist. Die Tour durch die Schlucht ist für Jung und Alt geeignet. Das Ende des Canyons verläuft sich in einem breiten, sandigen Tal wo sie in einem Beduinenzelt mit einem kühlen Getränk auf die Ankunft der Fahrzeuge warten.

 

St. Katherine

Das St. Katherinen Kloster ist wohl das bekannteste in ganz Ägypten. Es befindet sich am Fusse des Berges Moses und war jahrtausende lang heiliger Boden und das Ziel von Pilgern aus aller Welt.

Aber wer war St. Katherine?

Sie wurde im Jahre 294 vor Christus in Alexandria gebohren und trug den bürgerlichen Namen Dorothea. Den Namen Katherine bekam sie nachdem sie zum Christentum konvertierte.

Während der Amtszeit des römischen Kaisers Maximinus bekehrte Katherine Teile der römischen Aristokratie zum Christentum. Sogar Angehörige des Kaisers selbst konvertierten woraufhin der Kaiser ihre Hinrichtung befahl.

Warum liegt dass Kloster im Sinai? Der Legende zufolge brachten Engel den toten Körper Katherine's auf den höchsten Gipfel des Sinaigebirges. Dieser 2637 Meter hohe Berg wurde dadurch nach ihr benannt. Jahrhunderte nach ihrem Tot, während der Zeit der römischen Kaiserin St. Helena, erschien St. Katherine in einer Vision auf einem der Nachbarberge, welcher durch St. Helena daraufhin zum Berg Moses (2285m) erklärt wurde. Zu Ehren von St. Katherine wurde im vierten Jahrhundert an der Stelle eine Kapelle errichtet wo sie als Vision erschienen war. Diese Kapelle ist der heiligste Ort für Pilgerer.

Christliche Einsiedler lebten zurückgezogen in dieser Region seit ihrer Flucht aus dem römischen Reich. Trotz dem Wenigen das ihnen nach ihrer langen, schwierigen Reise durch die Wüste zur Verfügung stand, schafften sie es hier Bäume, Obst und Gemüse zu kultivieren und von karger Landwirtschaft zu leben.

Diese zurückgezogene Gemeinschaft fand St. Helena hier vor und gründete das St. Katherinen Kloster.

Preise auf Anfrage